Airbnb vermieten 2026 — Als Vermieter starten, Kosten & Superhost

Airbnb Steuern 2026: Was muss ich versteuern? Freigrenze, Anlage V & Tipps

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Dieser Artikel stellt keine steuerliche Beratung dar. Für deine individuelle Steuersituation wende dich an einen Steuerberater oder das zuständige Finanzamt.

Du vermietest deine Wohnung auf Superhost-Status bringt mehr Buchungen.">AirbnbWeltweit größte Plattform für Kurzzeitvermietung – Superhost-Status bringt mehr Buchungen.Weiterlesen → und fragst dich, wie das steuerlich zu behandeln ist? Gute Frage – denn die Regeln unterscheiden sich je nachdem, ob du gelegentlich oder gewerblich vermietest.

Einkommensteuer: Einkünfte aus Vermietung

Airbnb-Einnahmen sind grundsätzlich steuerpflichtige Einkünfte – entweder aus Vermietung und Verpachtung (§ 21 EStG) oder aus Gewerbebetrieb. Für die meisten privaten Vermieter gilt: Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung.

Du kannst abziehen:

  • Anteilige BetrKVBetriebskostenverordnung – gesetzliche Liste der umlagefähigen Nebenkosten.Weiterlesen →.">BetriebskostenLaufende Kosten des Gebäudes die auf Mieter umgelegt werden dürfen – geregelt in der BetrKV.Weiterlesen → (Heizung, Strom, Internet anteilig)
  • Reinigungskosten
  • Airbnb-Gebühren (ca. 3 % Gastgeber-Service)
  • Anschaffungskosten für Ausstattung (Handtücher, Bettwäsche etc.)
  • Anteilige AfAAbsetzung für Abnutzung: 2% des Gebäudewerts jährlich steuerlich absetzbar – großer Steuervorteil.Weiterlesen → auf die Wohnung

Freigrenze: Steuerfrei bis 520 €?

Es gibt keinen offiziellen Airbnb-Freibetrag. Aber: Wenn deine Gesamteinkünfte unter dem Grundfreibetrag (2026: ca. 11.784 €) liegen, zahlst du keine Einkommensteuer. Eine Freigrenze von 520 € existiert nur für geringfügige Nebeneinkünfte – nicht pauschal für Vermietung.

Umsatzsteuer bei Airbnb

Kurzfristige Vermietung (unter 6 Monate) ist grundsätzlich umsatzsteuerpflichtig. Als Kleinunternehmer (Jahresumsatz unter 22.000 €) bist du befreit. Überschreitest du die Grenze, musst du 7 % Umsatzsteuer ausweisen und abführen. Airbnb führt in bestimmten Ländern Steuer direkt ab – prüfe deine Jahresabrechnung.

Gewerbesteuer

Wann wird Airbnb-Vermietung gewerblich? Wenn du hotelmäßige Zusatzleistungen anbietest (Frühstück, tägliche Reinigung, Zimmerservice). Bei reiner Vermietung ohne solche Leistungen bleibst du im privaten Bereich.

Airbnb und die Jahressteuererklärung

Trage deine Airbnb-Einnahmen in die Anlage VSteuerformular für Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung – jährlich auszufüllen.Weiterlesen → ein (Vermietung und Verpachtung). Bewahre alle Belege auf. Airbnb stellt eine Jahresübersicht bereit – diese ist deine Basis.

Checkliste Airbnb Steuern

  • Alle Einnahmen dokumentieren (Airbnb Jahresübersicht)
  • Alle abzugsfähigen Kosten sammeln
  • Kleinunternehmergrenze prüfen (22.000 €)
  • Anlage V in Steuererklärung ausfüllen
  • Bei Gewerblichkeit: Steuerberater hinzuziehen

Mehr: 10 Schritte zum Airbnb-Vermieter | Steuern als Vermieter

Die 30-Tage-Regel: Wann wird Airbnb zur Gewerbetätigkeit?

Ein häufiger Fehler von Vermietern ist die Annahme, dass Airbnb-Vermietung automatisch privat bleibt. Das Finanzamt sieht das anders: Sobald du deine Wohnung oder ein Zimmer mehr als 30 Tage pro Jahr vermietest und dies regelmäßig geschieht, kann das Finanzamt von einer Gewerbetätigkeit ausgehen. Die genaue Grenze ist nicht gesetzlich festgelegt, aber die Finanzbehörden orientieren sich an dieser Faustregel.

Was bedeutet das praktisch? Bei Gewerbebetrieb musst du dich ins Handelsregister eintragen lassen und zahlst zusätzlich zur Einkommensteuer Gewerbesteuer (durchschnittlich 12-15% je nach Kommune). Hinzu kommt die Umsatzsteuer: Du musst deine Gäste mit 19% Mehrwertsteuer auf Übernachtungsleistungen berechnen – es sei denn, du nutzt die Kleinunternehmerregelung (§ 19 UStG) und hast unter 22.000 Euro Jahresumsatz.

  • Unter 30 Tagen Vermietung pro Jahr: klassische private Vermietung
  • Über 30 Tage + Regelmäßigkeit: Gewerbebetrieb möglich
  • Gewerbebetrieb = Handelsregistereintrag + Gewerbesteuer + Umsatzsteuer erforderlich

Betriebsausgaben richtig abrechnen: Diese Kosten vergessen Vermieter oft

Viele Airbnb-Vermieter schöpfen ihre Abzugsmöglichkeiten nicht aus. Neben offensichtlichen Kosten wie Makleragebühren oder Reparaturen lassen sich folgende Positionen geltend machen:

  • Werbungskosten: Professionelle Fotos, Übersetzungen der Angebotsbeschreibung, Anzeigenbudgets bei Airbnb
  • Reinigung und Wäsche: Vollständige Kosten für Reinigungskräfte, Bettwäsche, Handtücher (nicht die Nutzung deiner eigenen Wäsche)
  • Möblierung und Ausstattung: Diese können über mehrere Jahre abgeschrieben werden (AfA). Ein Bett kostet beispielsweise 10 Jahre, eine Küchenmaschine 13 Jahre
  • Versicherungen: Zusatzbeitrag zur Haftpflicht- und Hausratversicherung speziell für gewerbliche Vermietung
  • Software und Tools: Abzugsfähig sind Gebühren für Buchungssysteme, Verwaltungstools oder Gästekommunikations-Apps
  • Nebenkosten: Anteilig Strom, Wasser, Gas, Internet (nicht pauschal, sondern nachgewiesen)

Tipp: Führe ein einfaches Kassenbuch oder nutze digitale Helfer. Das Finanzamt akzeptiert eine Gewinn- und Verlustrechnung als Vereinfachung – eine Bilanz ist meist nicht erforderlich.

Anmeldung beim Finanzamt: Was du konkret tun musst

Viele Vermieter machen den Fehler, ihre Airbnb-Einnahmen erst bei der nächsten Steuererklärung anzugeben. Richtig ist: Du musst dich beim Finanzamt selbst anmelden, sobald die Vermietung regelmäßig erfolgt. Das gilt besonders, wenn es sich um einen Gewerbebetrieb handelt.

Der Ablauf ist einfach: Reiche beim zuständigen Finanzamt eine Gewinnabrechnung ein (für private Vermietung) oder eine Gewerbeanmeldung (wenn Gewerbebetrieb vorliegt). Gleichzeitig erhältst du eine Steuernummer oder Betriebsnummer. Diese benötigst du

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