Airbnb vermieten 2026 — Als Vermieter starten, Kosten & Superhost

Airbnb und Steuern: Was du in der Steuererklärung angeben musst

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Dieser Artikel stellt keine steuerliche Beratung dar. Für deine individuelle Steuersituation wende dich an einen Steuerberater oder das zuständige Finanzamt.

Airbnb-Einnahmen steuerfrei behalten? Das geht nur bis zu bestimmten Grenzen. Ab dem ersten Euro gibt es eine Meldepflicht – aber gleichzeitig sehr viele Abzugsmöglichkeiten. Hier ist der vollständige Steuerguide für Superhost-Status bringt mehr Buchungen.">AirbnbWeltweit größte Plattform für Kurzzeitvermietung – Superhost-Status bringt mehr Buchungen.Weiterlesen →-Hosts.

Wie werden Airbnb-Einnahmen besteuert?

Je nach Situation:

  • Kurzzeitvermietung, gelegentlich: Einkünfte aus V+V (Anlage VSteuerformular für Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung – jährlich auszufüllen.Weiterlesen →)
  • Hoteltypische Leistungen: Gewerbliche Einkünfte → Gewerbesteuer
  • Eigene Wohnung teilvermietet: V+V mit anteiliger Kostenteilung

Freigrenze: 520 € pro Jahr

Die Steuerfreigrenze für "sonstige Einkünfte" liegt bei 256 € (kaum relevant). ABER: Es gibt eine spezielle Kleinunternehmerregelung. Bis 600 € pro Jahr aus gelegentlicher Vermietung eigener Wohnräume blieben lange steuerfrei – dies wurde jedoch von den Finanzämtern unterschiedlich gehandhabt. Besser: Alle Einnahmen angeben und Abzüge nutzen.

Was ist absetzbar bei Airbnb?

  • Airbnb-Plattformgebühr (3 % Gastgeber-Servicegebühr)
  • Reinigungskosten
  • Wäscheservice (Bettwäsche, Handtücher)
  • Einrichtungsgegenstände (bis 800 € netto: sofort; größere: AfAAbsetzung für Abnutzung: 2% des Gebäudewerts jährlich steuerlich absetzbar – großer Steuervorteil.Weiterlesen →)
  • WLAN-Kosten (anteilig wenn selbst genutzt)
  • Strom, Wasser (anteilig Vermietungszeit)
  • Versicherungen (anteilig)
  • Renovierungskosten (anteilig)
  • Fotografen für Inserat-Fotos
  • Schlüsselboxen, Zubehör

Anteilige Nutzung: Selbst + Airbnb

Wenn du teilweise selbst wohnst: Kosten nach Nutzungstagen aufteilen.

  • Beispiel: 120 Tage Airbnb, 245 Tage Eigennutzung
  • Abzugsfähig: 120/365 = 32,9 % aller Kosten

Umsatzsteuer bei Airbnb

Kurzfristige Vermietung an Touristen (unter 6 Monate) ist umsatzsteuerpflichtig mit 7 %. Aber: Kleinunternehmerregelung (§ 19 UStG) befreit dich bis zu einem Jahresumsatz von 25.000 €.

Airbnb meldet an Finanzamt!

Seit 2023 muss Airbnb Daten von Vermietern mit mehr als 2.000 € Jahreseinnahmen ans Finanzamt melden (EU-Richtlinie DAC7). Steuerhinterziehung ist damit kaum noch möglich.

Mehr: Ferienwohnung und Steuern | Superhost werden

Nebenkosten und Betriebsausgaben richtig absetzen

Die gute Nachricht für Airbnb-Hosts: Die Liste der abzugsfähigen Betriebsausgaben ist deutlich länger als viele denken. Hier gelten die gleichen Regeln wie bei klassischer Vermietung nach § 4 Abs. 3 EStG.

  • Makler- und Vermittlungsgebühren: Airbnb behält automatisch 3–5 % ProvisionMaklerprovision bei Vermietung – seit 2015 zahlt derjenige der den Makler beauftragt.Weiterlesen → ein – diese ist vollständig absetzbar
  • Möblierung und Ausstattung: Neu angeschaffte Möbel und Einrichtung können Sie sofort abschreiben (Geringwertiges Wirtschaftsgut bis 1.000 Euro netto)
  • Nebenkosten: Strom, Gas, Wasser, Internet – anteilig nach Nutzfläche oder Belegungstagen
  • Reinigung und Wäsche: Professionelle Reinigung zwischen den Gästen sowie Bettwäsche und Handtücher sind sofort absetzbar
  • Versicherungen: Eine spezielle Airbnb-Haftpflicht ist deutlich teurer als normale Hausratversicherung – aber notwendig und absetzbar
  • Gästebewirtung: Willkommensgetränke, Kaffee, Zucker sind betriebliche Aufwendungen
  • Instandhaltung und Reparaturen: Defekte Waschmaschine, kaputtes Fenster – sofort abzugsfähig, nicht zu verwechseln mit Modernisierung
  • Fahrtkosten: Weg zur Immobilie, zum Möbelhaus, zur Bank – mit 0,30 Euro je Kilometer oder tatsächliche Kosten

Häufiger Fehler: Viele Hosts vermischen private und gewerbliche Ausgaben. Wenn Sie ein Zimmer teilweise privat nutzen und teilweise vermieten, müssen Sie einen realistischen Kostenanteil nach Quadratmetern oder Nutzungstagen berechnen – nicht nach Bauchgefühl.

Anmeldung beim Finanzamt und Gewerbeanmeldung

Ab wann brauchen Sie einen Gewerbeschein? Diese Frage ist für Airbnb-Hosts zentral, da sie das Steuer-Setup entscheidend beeinflusst.

Bei gelegentlicher Vermietung (wenige Buchungen pro Jahr) genügt eine Anmeldung beim Finanzamt als Einkünfte aus Vermietung und Verpflegung (Anlage V). Sie brauchen keinen Gewerbeschein und zahlen keine Gewerbesteuer.

Bei häufiger und regelmäßiger Vermietung mit hoteltypischen Leistungen (täglich wechselnde Gäste, Zimmerreinigung, Wäschewechsel, Frühstück) ordnet das Finanzamt dies als Gewerbebetrieb ein. Dann ist eine Gewerbeanmeldung notwendig – selbst wenn Sie als Einzelperson arbeiten. Die Folge: Gewerbesteuer (in den meisten Kommunen 200–500 Euro jährliche Mindesteuer) und höhere Sozialversicherungsbeiträge.

Praktischer Tipp: Viele Hosts in größeren Städten versuchen, unter dem Radar zu bleiben. Das ist riskant. Das Finanzamt kann über Airbnb-Daten abfragen, wie viele Buchungen Sie hatten. Machen Sie bei der Steuererklärung einen Fehler oder unterschreiben Sie falsch, drohen Strafzinsen und Vorwürfe der Steuerhinterziehung. Besser: Klären Sie Ihr Geschäftsmodell mit einem Steuerberater ab.

Spekulationsfrist und Immobilienverkauf bei Airbnb

Falls Sie Ihre Airbnb-Immobilie später verkaufen wollen: Die sogenannte Spekulationsfrist nach § 23 Abs. 1 E

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