Airbnb wirbt mit einfachem Zusatzverdienst — aber was bleibt nach allen Abzügen wirklich übrig? Dieser Artikel schlüsselt alle Kosten für Superhost-Status bringt mehr Buchungen.">AirbnbWeltweit größte Plattform für Kurzzeitvermietung – Superhost-Status bringt mehr Buchungen.Weiterlesen →-Vermieter auf: Gebühren, Steuern, Reinigung, Versicherung — mit konkreten Zahlen und Rechenbeispielen.
Was zahlt man als Vermieter bei Airbnb?
Airbnb-Vermieter zahlen eine Servicegebühr von 3 % auf jede Buchung. Diese wird direkt von der Auszahlung abgezogen — du siehst sie kaum, sie läuft automatisch. Das ist jedoch nur der Anfang der echten Kosten.
Alle Airbnb-Kosten für Vermieter im Überblick
1. Airbnb-Servicegebühr: 3 %
Die Plattformgebühr beträgt pauschal 3 % des Buchungspreises (ohne Reinigungsgebühr). Bei einer Buchung über 100 Euro/Nacht für 5 Nächte zahlt der Vermieter 15 Euro an Airbnb. Gäste zahlen zusätzlich eine separate Gästgebühr (14–16 %), die du als Vermieter nicht berührst.
2. Reinigungskosten: 30–120 Euro pro Aufenthalt
Reinigungskosten kannst du direkt auf den Gast umlegen — indem du eine Reinigungsgebühr im Inserat festlegst. Nimmst du keine eigene Reinigungsgebühr, trägst du die Kosten selbst. Richtwerte:
- Zimmer (bis 25 m²): 25–40 Euro
- Wohnung (60–80 m²): 60–90 Euro
- Haus (120+ m²): 100–180 Euro
3. Steuern: 25–45 % auf den Gewinn
Airbnb-Einnahmen sind steuerpflichtig. Je nach Einkommenssteuersatz fallen 25–45 % auf den Gewinn an. Alle direkten Kosten (Reinigung, Reparaturen, Plattformgebühren, anteilige AfAAbsetzung für Abnutzung: 2% des Gebäudewerts jährlich steuerlich absetzbar – großer Steuervorteil.Weiterlesen →) sind als Werbungskosten absetzbar und reduzieren die Steuerlast erheblich.
4. Versicherung: 100–400 Euro jährlich
Standard-Haftpflicht- und Hausratversicherungen decken Airbnb-Vermietung häufig nicht ab. Eine Ferienwohnungsversicherung kostet je nach Deckungsumfang 100–400 Euro jährlich. Airbnbs AirCover (bis 3 Mio. USD Schadenersatz) ist kostenlos aber nicht vollständig.
5. Instandhaltung: 5–10 % der Jahreseinnahmen
Mit jedem Gast nutzen sich Möbel, Textilien und Geräte ab. Als Faustregel gilt: 5–10 % der Jahreseinnahmen für Ersatz und Reparaturen einplanen. Bei 12.000 Euro Jahreseinnahmen sind das 600–1.200 Euro Rücklage.
6. Ausstattung und Erstinvestition
Wer eine Unterkunft neu für Airbnb einrichtet, investiert einmalig in Möbel, Bettwäsche, Handtücher und Küchenausstattung. Je nach Zustand der Wohnung fallen 2.000–15.000 Euro an. Diese Kosten können über die Nutzungsdauer als Werbungskosten abgeschrieben werden.
Rechenbeispiel: Was bleibt netto?
Annahme: Wohnung (60 m²), 80 Euro/Nacht, 150 Nächte/Jahr
| Position | Betrag |
|---|---|
| Brutto-Einnahmen (80 € × 150 Nächte) | 12.000 € |
| – Airbnb-Servicegebühr (3 %) | – 360 € |
| – Reinigung (70 € × 30 Aufenthalte) | – 2.100 € |
| – Versicherung | – 200 € |
| – Instandhaltung (8 %) | – 960 € |
| – Steuern (30 % auf Gewinn ~8.380 €) | – 2.514 € |
| = Netto-Verdienst | ≈ 5.866 € |
Fazit: Von 12.000 Euro Bruttoumsatz bleiben netto rund 5.900 Euro — ca. 490 Euro/Monat. Mit Reinigungsgebühr auf den Gast umgelegt steigt der Netto-Verdienst auf ca. 8.000 Euro.
Wer bekommt die Servicegebühr bei Airbnb?
Die 3 % Vermieter-Servicegebühr behält Airbnb als Plattformprovision für Buchungsabwicklung, Zahlungsabsicherung, Kundensupport und die Versicherungsleistungen (AirCover). Die Gäste-Servicegebühr (14–16 % des Buchungspreises) ist separat und wird dem Gast berechnet — sie erscheint nicht in deiner Abrechnung.
Wie zahlt Airbnb an Vermieter aus?
Airbnb überweist die Zahlung 24 Stunden nach dem Check-in des Gastes — abzüglich der 3 % Servicegebühr. Auszahlungsoptionen: Banküberweisung (SEPA, kostenlos), PayPal, Skrill. Die Auszahlung dauert nach Airbnbs Bearbeitung 1–3 Werktage bis zum Eingang auf dem Konto.
Airbnb Gebühren Rechner — so viel bleibt bei dir
Schnelle Faustformel für den Netto-Verdienst:
- Brutto-Buchungspreis × 0,97 = nach Airbnb-Gebühr
- Davon Reinigungskosten abziehen (falls nicht separat berechnet)
- Restbetrag × 0,70–0,75 = nach Steuern (bei 25–30 % Steuersatz)
Für eine genaue Renditeberechnung empfiehlt sich unser Airbnb Rendite Rechner.
Häufige Fragen zu Airbnb Kosten und Gebühren
Wie hoch sind die Airbnb-Gebühren für Vermieter?
Die Standardgebühr für Vermieter beträgt 3 % auf jede Buchung. In seltenen Fällen (z. B. bei sehr strengen Stornierungsrichtlinien) kann die Gebühr auf bis zu 14 % steigen. Die meisten Vermieter zahlen die Standard-3 %-Variante.
Was kostet Airbnb im Vergleich zu anderen Plattformen?
Airbnb (3 % für Vermieter) ist günstiger als Booking.com (15–20 %) und vergleichbar mit VRBO (5 %). Der Unterschied: Booking.com und VRBO berechnen nur dem Vermieter, Airbnb teilt die Gebühr zwischen Vermieter (3 %) und Gast (14–16 %) auf.
Kann ich die Reinigungsgebühr auf den Gast umlegen?
Ja. Im Airbnb-Inserat kannst du eine separate Reinigungsgebühr festlegen, die der Gast zusätzlich zum Übernachtungspreis zahlt. Empfehlung: die tatsächlichen Reinigungskosten 1:1 weitergeben — weder draufschlagen noch draufzahlen.
Wie viel Airbnb-Vermieter verdienen monatlich?
Laut Airbnb-Statistiken verdient der durchschnittliche deutsche Vermieter 600–1.200 Euro monatlich. Wer aktiv optimiert (Fotos, Preise, SuperhostAirbnb-Qualitätssiegel: mind. 4,8 Sterne, 10 Trips, 90% Antwortrate, <1% Stornierungen.Weiterlesen →-Status), erreicht in gefragten Lagen 1.500–3.000 Euro netto. Immobilien in Top-Lagen (Berlin Mitte, München Schwabing) können 4.000+ Euro monatlich erzielen.
Muss ich die Airbnb-Einnahmen versteuern?
Ja — ab 520 Euro Jahreseinnahmen. Airbnb meldet seit 2023 alle Vermieter-Daten ans Finanzamt (DAC7-Richtlinie). Die Einnahmen kommen in der Einkommensteuererklärung unter "Anlage VSteuerformular für Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung – jährlich auszufüllen.Weiterlesen →" (Vermietung und Verpachtung). Alle direkten Kosten können gegengerechnet werden.
Airbnb Gebühr für Vermieter: Die Servicegebühr im Detail
Die Airbnb Gebühr für Vermieter beträgt pauschal 3 % der Buchungssumme. Bei 80 Euro/Nacht und 5 Nächten (= 400 Euro) zieht Airbnb 12 Euro ab. Gäste zahlen separat 14–16 % — die trägt der Gast, nicht du.
Zum Vergleich: Booking.com verlangt von Hosts 15–20 %. Airbnbs 3 % ist damit eine der niedrigsten Vermieter-Gebühren im Markt.
Alle Airbnb Gebühren für Vermieter
| Gebühr | Höhe | Pflicht? |
|---|---|---|
| Airbnb Servicegebühr (Vermieter) | 3 % | Ja |
| Reinigungsgebühr | 0–180 € | Optional |
| Ferienwohnungsversicherung | 100–400 €/Jahr | Empfohlen |
| Steuern auf Gewinn | 25–45 % | Ja |
Häufige Fragen zu Airbnb Gebühren
Was zahle ich als Vermieter bei Airbnb?
Als Airbnb-Vermieter zahlst du die Servicegebühr von 3 % pro Buchung — automatisch von der Auszahlung abgezogen. Alle weiteren Kosten entstehen außerhalb der Plattform.
Wie viel Prozent behält Airbnb vom Vermieter?
Airbnb behält 3 % der Buchungssumme. Gäste zahlen zusätzlich ca. 14–16 % auf ihrer Seite.
Wie hoch ist die Airbnb Gebühr bei 1.000 Euro Buchungswert?
30 Euro Servicegebühr (3 %) werden abgezogen — du erhältst 970 Euro ausgezahlt.
Gibt es Mehrwertsteuer auf Airbnb-Einnahmen?
Unter der Kleinunternehmergrenze (22.000 Euro/Jahr) keine Umsatzsteuer. Bei mehr: 19 % Umsatzsteuer — Steuerberater empfohlen.
Airbnb ProvisionMaklerprovision bei Vermietung – seit 2015 zahlt derjenige der den Makler beauftragt.Weiterlesen → für Vermieter: Was bleibt nach der Plattformgebühr?
Der Begriff Airbnb Provision beschreibt die Servicegebühr, die Airbnb bei jeder Buchung automatisch einbehält. Als Vermieter zahlst du 3 % des Brutto-Buchungspreises — dieser Betrag wird direkt von deiner Auszahlung abgezogen, bevor das Geld auf deinem Konto landet.
Zum Vergleich: Booking.com zieht als Provision 15–20 % vom Vermieter ein. Bei Airbnb ist die Vermieter-Provision mit 3 % deutlich niedriger — dafür zahlen Gäste auf ihrer Seite 14–16 % extra.
Airbnb Provision Rechenbeispiel
| Szenario | Buchungspreis | Provision (3 %) | Auszahlung |
|---|---|---|---|
| Kurzes Wochenende (2 Nächte à 80 €) | 160 € | 4,80 € | 155,20 € |
| Woche (7 Nächte à 70 €) | 490 € | 14,70 € | 475,30 € |
| Monat (30 Nächte à 60 €) | 1.800 € | 54 € | 1.746 € |
Airbnb Vermieten Kosten: Der vollständige Jahresüberblick
Wer als Vermieter auf Airbnb plant, sollte alle Kostenpositionen auf Jahresbasis kennen. Die Tabelle zeigt eine realistische Kalkulation für eine 60-m²-Wohnung in einer deutschen Großstadt:
| Kostenposition | Monat | Jahr | Hinweis |
|---|---|---|---|
| Airbnb Servicegebühr (3 %) | 36 € | 432 € | Bei 1.200 €/Monat Einnahmen |
| Reinigung (extern) | 100 € | 1.200 € | Bei 1–2 Buchungen/Woche |
| Versicherung | 20 € | 240 € | Ferienwohnungspolice |
| Instandhaltung | 80 € | 960 € | 8 % der Jahreseinnahmen |
| Steuern (30 % auf Gewinn) | 209 € | 2.508 € | Auf ~8.400 € Gewinn |
| Netto-Verdienst | 755 € | 9.060 € | Von 14.400 € Brutto |
Airbnb Kosten vs. klassische Vermietung: Der direkte Vergleich
| Kriterium | Airbnb | Klassische Vermietung |
|---|---|---|
| Plattformgebühr | 3 % | 0 % |
| Reinigungsaufwand | Hoch (nach jeder Buchung) | Gering |
| Einnahmen-Potenzial | +30–60 % höher | Stabil & planbar |
| Leerstand-Risiko | Ja (saisonal) | Nein (bei Vollvermietung) |
| Verwaltungsaufwand | Hoch | Gering |
Wann lohnt sich Airbnb trotz höherer Kosten?
Airbnb lohnt sich finanziell, wenn der Mehrverdienst die zusätzlichen Kosten (Reinigung, Versicherung, Aufwand) übertrifft. Als Faustregel: Bei mindestens 60 % Auslastung und 30 % höherem Nachtpreis als VergleichsmieteOrtsübliche Durchschnittsmiete – Basis für Mieterhöhungen und Mietpreisbremse.Weiterlesen → ist Airbnb profitabler. Unser Airbnb Rendite-Rechner zeigt dir das Ergebnis für deine Zahlen sofort.
Was zahlt der Airbnb-Vermieter wirklich — kurz zusammengefasst?
- 3 % Airbnb-Provision auf jede Buchung (direkt abgezogen)
- Reinigungskosten (auf Gäste umlegbar)
- Steuern auf den Gewinn (25–45 % je nach Steuersatz)
- Versicherung (100–400 €/Jahr, keine Standard-Police)
- Instandhaltung (5–10 % der Jahreseinnahmen als Rücklage)