Airbnb Erfahrungen – Diese 3 Erfahrungsberichte sollen dir ein wenig die „Angst“ vor der Vermietung auf AirbnbWeltweit größte Plattform für Kurzzeitvermietung – Superhost-Status bringt mehr Buchungen.Weiterlesen → nehmen. Schließlich hat jeder mal klein angefangen. Manche vermieten ihr Zimmer tageweise, andere die ganze Wohnung, wieder andere skalieren ihr Airbnb Geschäft auf mehrere Wohnungen. Ich habe die drei um ein kurzes Statement gebeten, zu ihren Airbnb Erfahrungen als Vermieter:innen.
Erfahrungsbericht: Anna vermietet ihr Zimmer
„Als ich mich entschied, mein Zimmer über Airbnb zu vermieten, war ich zunächst nervös. Doch die Neugierde auf neue Begegnungen siegte. Schon bald betraten reiselustige Gäste mein Zuhause und brachten eine bunte Vielfalt an Kulturen mit sich. Wir tauschten Geschichten am Frühstückstisch aus und wurden zu Freunden auf Zeit. Die Einkünfte halfen mir nicht nur, meine Miete zu bezahlen, sondern eröffneten auch ein faszinierendes Netzwerk an Freundschaften. Die Angst vor dem Vermieten war unbegründet – es war eine abenteuerliche Reise voller schöner Erinnerungen.“
Anna 27 aus Mainz
Erfahrungsbericht: Serkan vermietet seine Wohnung
„Ich hab‘ mir ’ne neue Wohnung geschnappt und dachte mir, warum nicht über Airbnb vermieten? Zuerst war ich unsicher, aber dann kamen die Buchungen. Hab‘ die Wohnung schön eingerichtet und gute Bewertungen bekommen. Das Extra-Geld half mir, die Wohnungskosten zu stemmen. Kann’s jedem empfehlen, der seine freie Bude nutzen will. Hat sich voll gelohnt!“
Serkan 29 aus Berlin
Erfahrungsbericht: Daniel skaliert Airbnb auf 5 Wohneinheiten
„Angefangen habe ich mit der Vermietung einer einzigen Wohnung und war erstaunt über die positive Resonanz. Nach jedem erfolgreichen Aufenthalt spürte ich das Potenzial, mehr zu erreichen. Schritt für Schritt erwarb ich weitere Wohnungen, die ich ebenfalls über Airbnb anbot. Mit der steigenden Anzahl an Unterkünften wurde die Verwaltung jedoch anspruchsvoller. Daher entschied ich mich für eine Airbnb HausverwaltungExterne Verwaltung von Mietobjekten – kostet 5-8% der Bruttomiete, ab 3+ Einheiten sinnvoll.Weiterlesen →, die mir viel Arbeit abnahm.
Diese Investition zahlte sich aus. Ich konnte mein PortfolioGesamtheit aller Immobilien eines Investors – Diversifizierung über Städte und Typen empfohlen.Weiterlesen → erweitern und meine Einkünfte steigern. Die anfängliche Angst vor der Vermietung war längst verflogen, und ich bin heute begeistert von meinem Erfolg auf Airbnb. Das Gefühl, mehrere Wohnungen erfolgreich zu verwalten und zahlreiche zufriedene Gäste zu haben, ist unbezahlbar. Es hat sich gelohnt, mein Airbnb-Geschäft professionell auszubauen.“
Daniel 42 aus Worms
Rechtliche Grenzen bei der Airbnb-Vermietung in Deutschland
Wer in Deutschland auf Airbnb vermietet, muss sich mit einigen rechtlichen Hürden auseinandersetzen. Das Wohngeldstabilisierungsgesetz (WoStabG) schränkt die Kurzzeitvermietung in angespannten Wohnungsmärkten erheblich ein. In Berlin, München und anderen Großstädten benötigen Vermieter eine Zweitnutzungsgenehmigung, wenn sie ihre Hauptwohnung mehr als 90 Tage im Jahr untervermieten möchten. Wer diesen Termin überschreitet, riskiert Bußgelder bis zu 100.000 Euro.
Besonders wichtig: Der MietvertragRechtlicher Vertrag zwischen Vermieter und Mieter – Form, Inhalt und Klauseln sind entscheidend.Weiterlesen → eurer Wohnung oder Haus bestimmt oft die Spielregeln. Viele Mietverträge erlauben Kurzzeitvermietung nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Vermieters. Zuwiderhandlung kann zur AbmahnungSchriftliche Verwarnung des Mieters bei Vertragsverstößen – Voraussetzung für spätere Kündigung.Weiterlesen → oder sogar Kündigung führen (§ 540 BGB). Deshalb solltet ihr vor dem ersten Airbnb-Angebot mit eurem Vermieter klären, ob die UntervermietungWeitervermietung durch den Hauptmieter – braucht Erlaubnis des Vermieters.Weiterlesen → gestattet ist. Ebenso regeln die HausordnungRegeln für das Zusammenleben im Haus – nur wenn Teil des Mietvertrags rechtlich bindend.Weiterlesen → und der Bebauungsplan häufig, ob Feriengäste willkommen sind oder nicht.
Mit realistischen Einnahmen kalkulieren: Nebenkosten richtig einplanen
Viele Anfänger überschätzen ihre Airbnb-Einnahmen. Sie rechnen mit einer 100-prozentigen Auslastung und vergessen dabei die versteckten Kosten. Eine gut ausgelastete Wohnung in Mainz oder Worms erzielt durchschnittlich eine Auslastungsquote von 50 bis 70 Prozent – nicht mehr. Dazu kommen die Airbnb-Gebühren von etwa 3 bis 5 Prozent der Buchungssumme.
Was viele unterschätzen: Die Nebenkosten explodieren bei häufigen Gästewechseln. Wöchentliche oder sogar tägliche Wechsel bedeuten mehr Reinigung, höherer Wasser- und Stromverbrauch, schnellerer Verschleiß von Möbeln und Inventar. Rechnet mit zusätzlichen Reinigungskosten von 40 bis 80 Euro pro Gästewechsel – ob ihr selbst putzt oder einen Dienst beauftrag. Das sind bei 10 Wechseln pro Monat schnell 400 bis 800 Euro zusätzlich.
Auch Versicherungen werden oft vergessen: Eine normale Hausratversicherung deckt gewerbliche Vermietung nicht ab. Ihr benötigt eine spezielle Airbnb-Versicherung, die zwischen 10 und 30 Euro monatlich kostet. ProvisionMaklerprovision bei Vermietung – seit 2015 zahlt derjenige der den Makler beauftragt.Weiterlesen → max. 2 Kaltmieten bei Neuvermietung.">MaklerImmobilienmakler vermittelt Mieter oder Käufer – Provision max. 2 Kaltmieten bei Neuvermietung.Weiterlesen →, Verwaltung oder Buchhaltung kommen hinzu, wenn ihr mehrere Objekte bewirtschaftet.
Sicherheit und Schadensersatz: Wie ihr euch schützt
Die größte Sorge von neuen Airbnb-Vermietern ist berechtigt: Was passiert, wenn Gäste die Wohnung beschädigen? Airbnbs Garantie deckt zwar viele Schäden ab, allerdings liegt die Obergrenze in Deutschland bei 4.000 Euro pro Vorfall – oft deutlich unter dem tatsächlichen Schaden.
Deshalb braucht ihr Sicherheitsvorkehrungen: Detaillierte Fotodokumentation vor dem ersten Check-in ist essentiell. Macht hochauflösende Bilder aller Zimmer, Möbel und Einrichtungsgegenstände. Nutzt auch ein ÜbergabeprotokollDokumentation des Wohnungszustands bei Ein- und Auszug – Pflicht für spätere Schadensansprüche.Weiterlesen →, das jeder Gast unterschreibt. Das sichert euch rechtlich ab, falls es später Streit gibt.
Ein weiterer Praxis-Tipp: Begrenzt die maximale Gastzahl und informiert die Nachbarn vorher. Viele Probleme entstehen, weil Partygäste die Hausordnung missachten. Eine Nachbarschafts-Vorwarnung verhindert teure Beschwerdeschreiben oder Polizeieinsätze.
Setzt außerdem eine Kaution hinterlegen – bis zu zwei Monats