Du willst im Superhost-Status bringt mehr Buchungen.">AirbnbWeltweit größte Plattform für Kurzzeitvermietung – Superhost-Status bringt mehr Buchungen.Weiterlesen →-Business tätig sein, hast aber kein Kapital für einen Immobilienkauf? Das Co-Host-Modell ist die Antwort: Du übernimmst die operative Verwaltung für andere Eigentümer – und bekommst 15–25 % der Einnahmen als ProvisionMaklerprovision bei Vermietung – seit 2015 zahlt derjenige der den Makler beauftragt.Weiterlesen →.
Was ist ein Airbnb Co-Host?
Ein Co-Host ist ein autorisierter Verwalter eines Airbnb-Listings. Airbnb ermöglicht es Hosts, andere Personen als Co-Hosts hinzuzufügen, die dann:
- Gästeanfragen und Buchungen verwalten
- Check-in und Check-out koordinieren
- Reinigung und Wartung beauftragen
- Bewertungen beantworten
- Preise anpassen
Co-Host vs. HausverwaltungExterne Verwaltung von Mietobjekten – kostet 5-8% der Bruttomiete, ab 3+ Einheiten sinnvoll.Weiterlesen →: Was ist der Unterschied?
| Kriterium | Co-Host | Klassische Hausverwaltung |
|---|---|---|
| Fokus | Kurzzeitvermietung, Gästebetreuung | Langzeitvermietung, Mietrecht |
| Provision | 15–25 % der Einnahmen | 4–8 % der Jahresmiete |
| Zulassung | Keine Pflichtzulassung | Gewerbliches Immobilienvermittler-Recht |
| Plattform-Integration | Direkt über Airbnb-App | Separate Software |
Wie viel verdient ein Co-Host?
Beispielrechnung bei 5 verwalteten Objekten:
- Ø Airbnb-Einnahmen pro Objekt: 2.500 €/Monat
- 5 Objekte × 2.500 € = 12.500 €/Monat Gesamteinnahmen
- Co-Host-Provision (20 %): 2.500 €/Monat
- Abzüglich eigene Kosten (Reinigung beauftragen, Tools): -500 €
- Netto: ~2.000 €/Monat ohne eigenes Kapital
Wie du deine ersten Klienten findest
- Facebook-Gruppen: "Airbnb Vermieter Deutschland" – Eigentümer suchen aktiv Unterstützung
- Lokale Immobilienbesitzer direkt ansprechen: Viele haben Wohnungen, keine Zeit
- Immobilien-MaklerImmobilienmakler vermittelt Mieter oder Käufer – Provision max. 2 Kaltmieten bei Neuvermietung.Weiterlesen → als Partner: Sie kennen Eigentümer mit Ferienwohnungen
- Airbnb-Listings mit schlechten Bewertungen: Eigentümer oft offen für Professionalisierung
Welche Aufgaben du als Co-Host übernimmst
- ☑ Preisoptimierung: Dynamische Preisgestaltung mit Pricelabs oder Wheelhouse
- ☑ Gästekommunikation: Schnelle Antwortzeiten für SuperhostAirbnb-Qualitätssiegel: mind. 4,8 Sterne, 10 Trips, 90% Antwortrate, <1% Stornierungen.Weiterlesen →-Status
- ☑ Reinigungskoordination: Reinigungsteam beauftragen und qualitätssichern
- ☑ Schlüssel-/Zugangsverwaltung: Smartlock-Systeme einrichten
- ☑ Schadensmanagement: Airbnb-Resolutionsprozess bei Schäden durchführen
- ☑ Inserat-Optimierung: Fotos, Beschreibung, Titel aktuell halten
Co-Host-Vertrag: Was hinein muss
- Genaue Provisionshöhe (% oder Festbetrag)
- Leistungskatalog: Was ist inkludiert, was extra?
- Haftungsregelung bei Schäden durch Gäste
- Kündigungsfristen
- Datenhoheit (Zugriff auf Buchungskalender bleibt beim Eigentümer)
Skalierung: Von 1 auf 10 Objekte
- Ab 3 Objekten: Festangestellte Reinigungskraft lohnt sich
- Ab 5 Objekten: Property-Management-Software einsetzen (Guesty, Lodgify)
- Ab 8 Objekten: eigene Koordinationsassistenz einstellen
Mehr zum Thema: Skalieren auf 5-10 Airbnb-Einheiten | Rental Arbitrage starten
Rechtliche Anforderungen für Co-Hosts in Deutschland
Viele angehende Co-Hosts unterschätzen die deutsche Rechtslage. Anders als in den USA oder UK ist die Tätigkeit als Co-Host in Deutschland nicht einfach eine private Nebeneinnahme – sie kann gewerbepflichtig sein. Das Finanzamt prüft hier genau hin.
Die kritischen Faktoren sind:
- Häufigkeit und Regelmäßigkeit: Verwaltest du mehr als zwei bis drei Objekte gleichzeitig und machst dies regelmäßig, liegt typischerweise eine gewerbliche Tätigkeit vor. Das Finanzamt kann dann Gewerbesteuer fordern.
- Einkünfte aus Vermietung (§ 21 EStG): Wenn deine Co-Host-Provision 410 Euro monatlich übersteigt, musst du diese als Einkünfte aus Vermietung versteuern – unabhängig davon, ob Gewerbe vorliegt.
- Maklergebühren-Verordnung (MaBV): Falls du bei der Vermittlung von Mietverträgen beteiligt bist, darfst du keine Gebühren vom Mieter verlangen. Das ist eine häufige Grauzone bei Co-Hosts, die auch Langzeitvermietungen managen.
Praktischer Tipp: Lass dich vor Geschäftsbeginn von einem Steuerberater beraten. Eine Gewerbeanmeldung kostet unter 30 Euro und schützt dich vor späteren Nachzahlungen. Dokumentiere zudem alle Tätigkeiten schriftlich – wer macht was, wann und zu welchem Satz?
Co-Host-Verträge: Was der Vertrag mit dem Host enthalten muss
Ein handschriftliches „Okay" ist keine Grundlage für eine Geschäftsbeziehung, die mehrere Jahre andauert und monatlich vierstellige Summen bewegt. Der Vertrag zwischen dir und dem Host muss wasserdicht sein.
Essenzielle Vertragsbestandteile:
- Provisionsmodell: Exakt festlegen: Wird die Provision vom Zimmerpreis, von der Gesamtbuchung (inklusive Nebengebühren) oder vom Netto-Betrag abgezogen? Bei 18 % Provision auf 2.000 Euro Monatseinnahmen sind das 360 Euro – eine Differenz von 100 Euro pro Monat kann schnell zu Streit führen.
- Zahlungsrhythmus und Konten: Wann erhältst du deine Provision? Wöchentlich, monatlich oder nur nach erfolgter Gasterückzahlung? Wer trägt das Risiko von Stornierungen?
- Haftung und Versicherung: Was passiert, wenn ein Gast Schäden meldet oder die Wohnung beschädigt wird? Du brauchst eine Haftpflichtversicherung – viele Standard-Versicherungen für Freiberufler decken dies ab, andere nicht.
- Kündigungsfrist: Mindestens 4 Wochen zum Ende eines Kalendermonats. Die Erfahrung zeigt: Host und Co-Host trennen sich oft unerwartet.
Ein blanko-Vertrag ist zu wenig. Lass ihn von jemandem mit MietrechtGesetzliche Regelungen für Mietverhältnisse in Deutschland – §§ 535-580a BGB.Weiterlesen →-Erfahrung prüfen – diese Kosten sparen sich schnell durch Konflikte, die du vermeidest.
Realistische Einnahmen und Break-Even-Punkt als Co-Host
Die Mathematik ist entscheidend: Mit welchen Objekten lohnt sich Co-Hosting wirtschaftlich?
Szenario 1 (Ein Apartment, urban):
- Durchschnittliche monatliche Bruttobuchung: 2.500 Euro
- Co-Host-Provision (20 %): 500 Euro
- Zeitaufwand: 25–30 Stunden/Monat (Kommunikation, Koordination, Problemlösung)
- Stundensatz:
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