Juli und August sind für die meisten Ferienwohnungen die lukrativsten Monate. Mit der richtigen Planung lässt sich der Jahresumsatz in diesen 8–10 Wochen maßgeblich prägen.
Sommer-Hochsaison: Was zu erwarten ist
- Schulferien in Deutschland: 6–8 Wochen je nach Bundesland (gestaffelt)
- Höchste Nachfrage: Küstenlagen, Alpenregionen, attraktive Städte
- Auslastung nahe 100 % in guten Lagen möglich
- Preiserhöhung von 50–200 % gegenüber Nebensaison realistisch
Planung: Was Vermieter bis Ende April erledigt haben sollten
- ☑ Sommer-Preise im Kalender eingetragen
- ☑ Mindestaufenthalt auf 5–7 Nächte erhöht (verhindert Kleinstbuchungen)
- ☑ Reinigungskraft für die Hochsaison gebucht
- ☑ Wartung: Klimaanlage, Grill, Gartengeräte geprüft
- ☑ Gäste-Handbuch aktualisiert (Sommertipps, Öffnungszeiten)
Dynamische Preisgestaltung im Sommer
Tools wie PriceLabs oder Wheelhouse optimieren Preise täglich nach Verfügbarkeit, lokalen Events und Konkurrenz-Preisen. Lohnt sich ab 3 Wohnungen. Alternativ: Wöchentliche manuelle Preisüberprüfung und Anpassung.
Lücken im Kalender füllen
BalkonZählt bei Wohnflächenberechnung zu 25-50% – für Mieter attraktiv, Mietaufschlag möglich.Weiterlesen → mit Pflanzen und Kaffee" loading="lazy">- Letzte-Minute-Rabatte für freie Nächte (3–5 Tage vorher, 10–20 % Rabatt)
- Kürzere Mindestaufenthalte für verbleibende Lücken aktivieren
- Wochenend-Buchungen für Lücken-Füller nutzen
Bewertungen in der Hochsaison
In der Hochsaison gibt es mehr Gäste = mehr Bewertungen. Jede positive Erfahrung jetzt hat langfristige Wirkung. Nach jedem Aufenthalt: Freundliche Nachricht schreiben und um Bewertung bitten.
Fazit
Sommer-Hauptsaison braucht Vorlauf. Preise früh setzen, Mindestaufenthalt anpassen, Reinigung und Wartung vorbereiten. Dynamisches Pricing und konsequente Lücken-Strategie maximieren den Umsatz.
Vorbereitung auf die Hauptsaison: Checkliste für Vermieter

- Preise bis Ende April für Juli/August festlegen und aktivieren
- Reinigungsservice für erhöhte Frequenz buchen (Kapazitäten werden knapp)
- Klimaanlage prüfen und ggf. mobiles Klimagerät anschaffen
- Sonnenschutz (Rollos, Markise) auf Funktion prüfen
- Garten/Balkon in Topzustand bringen — für Fotos und Gäste
- Kühlschrank-Kapazität prüfen, Eiswürfelbehälter bereitstellen
- Mindestaufenthalt auf 5–7 Nächte in Spitzenwochen setzen
- Waschmaschinenzugang und Wäschetrockner sicherstellen
Sommersaison: Einnahmen-Maximierung nach Lage
| Lage | Peak-Wochen | Preisaufschlag empfohlen | Auslastung realistisch |
|---|---|---|---|
| Nord-/Ostsee | KW 27–34 | +80–150% | 95–100% |
| Bayerische Alpen | KW 26–36 | +60–120% | 90–100% |
| Großstädte | Ganzjährig stabil | +30–60% | 80–90% |
| Ländlich (ohne See) | KW 28–32 | +20–40% | 60–75% |
Typische Sommerschäden: Vorbeugung
- Sonnenschutzfolie auf West-/Südfenster: schützt Mobiliar vor Ausbleichen
- Wasserhahn draußen absperren wenn nicht genutzt — verhindert Vandalismus
- Mülltonnen kennzeichnen — bei voller Auslastung werden sie schnell voll
- Grillbereich klar definieren und Grillmatte bereitstellen
- Poolchemie bei Poolvermietung wöchentlich prüfen lassen